Der deutsche Begriff Schaumwein wurde erstmals vom deutschen Dichter Wilhelm Hauff (1802-1827) in seinem Roman „Der Mann im Mond“ im Jahre 1827 verwendet und tauchte dann 50 Jahre später 1876 erstmals in einem Wörterbuch auf. Es ist als Überbegriff bzw. Sammelbezeichnung für schäumende Weine mit einem bestimmten Anteil an Kohlendioxid (wird oft umgangssprachlich nicht ganz korrekt als Kohlensäure bezeichnet) zu verstehen.
Für Qualitätsschaumwein gibt es länderspezifische Bezeichnungen, aber nur Cava und Champagner sind herkunftsgeschützt.
Das sind Afrodis Oinos (Griechenland), Cava (Spanien), Champagner (Frankreich, Champagne), Crémant (außerhalb Champagne), Pezsgő = Sekt, Francia Pezsgő = Champagner (Ungarn), Pjenušca (Kroatien), Sekt (deutschsprachiger Raum), Sparkling Wine (Kalifornien, Australien aber auch in Europa), Spumante (Italien) und Vonkelwyn (Südafrika).